Verantwortungsvolles Spielen
Die Verantwortung für sicheres Spielen liegt bei der spielenden Person selbst; der Anbieter stellt lediglich den Rahmen bereit. Diese Seiten gelten für alle, die über Casumo in der Schweiz spielen, und beschreiben, welche Schutzmechanismen zur Verfügung stehen und wo Grenzen gesetzt werden.
Geltungsbereich
Die nachfolgenden Grundsätze richten sich an jede Person, die ein Spielkonto bei Casumo nutzt oder nutzen möchte. Sie betreffen sämtliche Angebote, die über diese Website zugänglich sind, unabhängig davon, ob sie am Computer oder über ein mobiles Gerät genutzt werden. Die Hinweise ersetzen keine persönliche Beratung, bilden aber die Grundlage für einen bewussten Umgang mit dem eigenen Spielverhalten.
Ein Spielkonto ist ausschliesslich für volljährige Personen bestimmt. Wer ein Konto eröffnet, bestätigt damit, dass er oder sie das gesetzliche Mindestalter erreicht hat. Die Verantwortung für die Einhaltung dieser Vorgabe liegt bei der kontoinhabenden Person.
Grundsatz verantwortungsvollen Spielens
Verantwortungsvolles Spielen behandelt Glücksspiel als freiwillige Freizeitbeschäftigung, die mit klaren persönlichen Grenzen einhergeht. Ein Gewinn ist nie zugesichert, weshalb Zeitaufwand, Einsatzhöhe und Erwartungen stets realistisch bleiben sollten. Wer sich diese Tatsache vor jeder Spielsitzung vergegenwärtigt, trifft Entscheidungen mit grösserer Wahrscheinlichkeit aus einer überlegten Haltung heraus.
Die eigene Einstellung zum Spiel entscheidet darüber, ob es eine angenehme Abwechslung bleibt oder problematische Züge annimmt. Dazu gehört, das Spielen nicht als Einkommensquelle zu betrachten, sondern als Unterhaltung mit ungewissem Ausgang. Verluste sind Teil des Spiels und sollten als solche eingeplant werden.
Persönliche Grenzen setzen
Wer klare Grenzen definiert, behält auch in emotionalen Momenten eine Orientierung. Sinnvoll ist, vor Spielbeginn festzulegen, wie viel Zeit und Geld eingesetzt werden dürfen. Diese Vorgaben sollten schriftlich oder in Gedanken verbindlich sein und nicht während einer laufenden Spielsitzung verändert werden.
Nur frei verfügbares Geld gehört ins Spiel. Geld, das für Miete, Rechnungen, Lebensmittel oder Rückzahlungen vorgesehen ist, hat auf einem Spielkonto nichts verloren. Ebenso wenig sollten Kredite oder geliehene Beträge eingesetzt werden, da dadurch ein finanzieller Druck entsteht, der das Spielverhalten negativ beeinflusst.
Eine feste Spieldauer im Voraus zu bestimmen, hilft, die Kontrolle über die eigene Zeit zu behalten. Regelmässige Pausen unterbrechen die Spielroutine und schaffen Abstand zur laufenden Aktivität. Diese Unterbrechungen sind keine Einschränkung, sondern ein Mittel, um das eigene Verhalten aus einer neutralen Perspektive zu betrachten.
Konten, Karten und Geräte schützen
Der Zugang zum eigenen Spielkonto muss vor unbefugter Nutzung geschützt sein. Passwörter gehören nicht auf geteilte Geräte oder in Notizdateien, die andere Personen einsehen können. Auch die Zahlungsmittel, die mit dem Konto verknüpft sind, sollten so aufbewahrt werden, dass niemand anderes darüber verfügen kann.
In Haushalten mit Kindern oder Jugendlichen gilt ein besonderes Augenmerk der Gerätenutzung. Computer, Tablets und Smartphones, auf denen Spielangebote installiert oder aufrufbar sind, sollten so eingerichtet sein, dass Minderjährige keinen Zugang erhalten. Dazu gehören gesicherte Anmeldedaten, die nicht auf dem Gerät gespeichert bleiben, sowie eine Aufsicht bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten.
Aufzeichnung von Zeit und Geld
Wer den Überblick über das eigene Spielverhalten behalten will, führt am besten eine einfache Aufzeichnung. Notiert werden können Spieldauer, Einsatz und Ergebnis jeder Sitzung. Diese Aufzeichnung dient nicht der Kontrolle durch Dritte, sondern der eigenen ehrlichen Bestandsaufnahme.
Eine regelmässige Überprüfung dieser Notizen zeigt Muster auf, die im Alltag unbemerkt bleiben. Steigt die Spieldauer kontinuierlich an oder werden Einsätze häufiger, obwohl die Ergebnisse gleichbleiben, ist das ein Signal, das ernst genommen werden sollte. Die Auswertung der eigenen Zahlen fällt leichter, wenn sie in ruhigen Momenten erfolgt und nicht unmittelbar nach einer Spielsitzung.
Schutzmassnahmen nutzen
Wer feststellt, dass selbst gesetzte Grenzen schwer einzuhalten sind, kann auf zusätzliche Schutzmassnahmen zurückgreifen. Diese Werkzeuge sind darauf ausgelegt, die Kontrolle zu unterstützen, und stehen jederzeit zur Verfügung. Ihre Nutzung ist unabhängig davon möglich, ob bereits konkrete Probleme aufgetreten sind oder nicht.
Bewusste Spielpausen unterbrechen die Gewohnheit und ermöglichen eine Neubewertung des eigenen Verhaltens. Einzahlungs- und Zeitlimits begrenzen die Möglichkeiten im Voraus und nehmen so die Entscheidung in einem schwachen Moment ab. Formelle Sperren schliesslich kommen dann infrage, wenn die Kontrolle nicht mehr zuverlässig gelingt und ein vollständiger Ausschluss notwendig erscheint.
Auch eine zeitweise Unterbrechung kann hilfreich sein, um Spielmuster mit mehr Abstand zu beurteilen. Eine Pause von einigen Tagen oder Wochen zeigt oft deutlicher als jede Selbstbeobachtung, welche Rolle das Spiel im eigenen Leben tatsächlich einnimmt.
Einfache Grundsätze
- Verwenden Sie nur frei verfügbares Geld.
- Legen Sie vorab ein festes Budget fest.
- Versuchen Sie nicht, verlorenes Geld sofort zurückzugewinnen.
- Machen Sie regelmässige Pausen.
- Bestimmen Sie eine klare Spieldauer.
- Akzeptieren Sie Verluste als Teil des Spiels.
Diese sechs Grundsätze bilden das Fundament eines gesunden Umgangs mit Glücksspiel. Wer sie beachtet, schützt sich vor den häufigsten Fallstricken, die zu problematischem Spielverhalten führen.
Verlusten nachjagen
Der Versuch, verlorenes Geld sofort zurückzugewinnen, verschärft die Situation in der Regel. Wer nach einem Verlust weiterspielt, um den Einsatz wieder hereinzuholen, setzt zusätzliches Geld ein und erhöht damit den Gesamtverlust. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Verlust durch weiteres Spielen ausgleicht, ist nicht grösser als bei jedem anderen Spielzug.
Emotional belastete Entscheidungen führen selten zu guten Ergebnissen. Nach einem Verlust ist die Urteilsfähigkeit eingeschränkt, und der Druck, die Situation zu korrigieren, verleitet zu höheren Einsätzen oder riskanteren Entscheidungen. Eine Pause nach verlorenen Sitzungen ist deshalb keine Schwäche, sondern eine vernünftige Massnahme.
Warnzeichen erkennen
Bestimmte Verhaltensmuster weisen darauf hin, dass Glücksspiel nicht mehr bloss Unterhaltung ist. Diese Anzeichen einzeln betrachtet müssen nicht zwingend ein Problem bedeuten, treten sie jedoch wiederholt auf, ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten angezeigt.
- Frustration nach Verlusten mit dem Drang, weiterzumachen
- heimliches Spielen
- deutlich mehr Zeit auf Glücksspielseiten oder in Spielangeboten
- wiederholte Überschreitung selbst gesetzter Limits
- Belastung von Arbeit, Studium oder Familienleben
- Geldleihe oder Verschiebung von Rechnungen wegen Spielausgaben
Treten diese Muster wiederholt auf, kann eine Beratung oder Sperre eine sinnvolle nächste Massnahme sein. Je früher eine solche Entscheidung getroffen wird, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Spielverhalten wieder in geordnete Bahnen lenken lässt.
Jugendschutz
Der Schutz Minderjähriger beginnt im Gespräch. Offen über die Risiken des Glücksspiels zu sprechen, gehört ebenso dazu wie die technische Absicherung der eigenen Zugänge. Minderjährige sollten weder direkten Zugang zu Spielkonten haben noch über Erwachsene an Glücksspielen teilnehmen können.
Erwachsene, die in einem Haushalt mit Kindern oder Jugendlichen leben, tragen eine besondere Verantwortung. Dazu gehört, Spielkonten, Zahlungskarten und Geräte so aufzubewahren, dass sie für Minderjährige unerreichbar bleiben. Auch die eigene Spielaktivität sollte nicht in Gegenwart Minderjähriger stattfinden, da diese sonst ein verzerrtes Bild von Glücksspiel entwickeln.
Hilfe und Information in der Schweiz
In der Schweiz stehen verschiedene offizielle und fachliche Stellen zur Verfügung, die Unterstützung bieten oder über Schutzmassnahmen informieren. ESBK: Sozialschutz erklärt Schutzmassnahmen im regulierten Schweizer Spielbereich. SOS Spielsucht – Was tun bei Spielsucht? bietet Orientierung für Betroffene und ihr Umfeld. ESBK: Spielsperre informiert über Sperren und deren Bedeutung im Schweizer System.
Bei akuten Schwierigkeiten kann es sinnvoll sein, zunächst eine Pause einzulegen und sich anschliessend an eine geeignete Fachstelle oder ein offizielles Informationsangebot in der Schweiz zu wenden. Diese Hinweise ersetzen keine persönliche Beratung, können aber den ersten Schritt erleichtern.
Die genannten Stellen arbeiten unabhängig vom Anbieter und behandeln Anfragen vertraulich. Wer sich unsicher ist, ob das eigene Verhalten problematisch ist, kann sich dort zunächst anonym informieren. Der Schritt zu einer Fachstelle ist keine Schwäche, sondern ein Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und dem eigenen Umfeld.